Beiträge mit tag "Subversion

Kampf der Kulturen: chinesischer Präsident will westliche Kulturgüter zurückdrängen

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Der chinesische Präsident Hu Jintao forderte höchstpersönlich eine Rückbesinnung auf chinesische Werte und ein Zurückdrängen der Ideologie, die sich hinter den westlichen Kulturgütern verbirgt. Dahinter stecken handfeste wirtschaftliche und politische Gründe.

In einem Kommentar in einem Parteiblatt, aus dem die New York Times ohne genau Quellenangabe zitierte, schrieb der chinesische Präsident Hu Jintao, dass sich die westliche und chinesische Kultur in einem „eskalierenden Krieg“ befänden. Der Kommentar beruht scheinbar auf einer Rede, welche der Präsident bereits im Oktober gehalten hatte. „Wir müssen klar sehen, dass feindliche ausländische Kräfte ihre Strategie intensivieren, China zu ‚verwestlichen‘ und zu spalten. Sie fokussieren mit ihrer Langzeitinfiltrierung auf das ideologische und kulturelle Feld“, schrieb Hu demnach in dem Kommentar weiter. Er versprach „entschiedene Maßnahmen“ zur Abwehr.
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Chinesische Soldaten sollen keine soziale Medien mehr benutzen dürfen

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Facebook war für sie schon lange Tabu. Nun dürfen chinesische Soldaten auch keine anderen sozialen Medien mehr verwenden. Aus strategischen Gründen, wie es heisst. Es könnte aber auch darum gehen, dass sich Soldaten nicht organsieren.

Den immerhin 2,3 Millionen Soldaten im Reich der Mitte ist es ab sofort untersagt, soziale Netzwerke zu nutzen. Dies geht aus einem Artikel in der aktuellen Ausgabe der chinesischen Militärzeitung „ Jiefangjun Bao“ hervor. Laut dem Blatt fürchtet die REgierung, dass auf diese Weise wichtige militärische Geheimnisse in die Hände von Feinden gelangen könnten. Auch die Informationen zum Tagesablauf der Soldaten und ihre Adressen könnten im Ernstfall gezielt gegen das Land genutzt werden, heißt es in dem Bericht weiter.
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Chinas Internetzensur nimmt nun VOIP-Anbieter ins Visier

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Nach Facebook, YouTube und Flickr steht nun eine weitere ausländische Internetfirma in China vor Problemen: Das als abhörsicher geltende Skype könnte im Reich der Mitte bald abgestellt werden.

Es ist kein Geheimnis, dass in China alle über Mobiltelefone versendete Sprachmitteilungen auf „gefährliche“ Worte durchsucht werden und potentiell alle Telefongespräche mitgehört werden. Ein Schlupfloch hatten „Cyberkriminelle“, zu denen in China auch Dissidenten gehören, bisher noch: Das als abhörsicher geltende Skype.
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In China soll bald Nachahmerversion von WikiLeaks entstehen

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Eine Form von WikiLeaks soll es nun bald auch in China geben. Eine Gruppe von chinesischen Aktiviten will mit einer Nachahmerversion die chinesische Regierung zu mehr Transparenz zwingen.

In China scheint es hinsichtlich der Medienzensur zu brodeln. Erst vor ein Tagen hatten namhafte Intellektuelle in einem offenen Brief zu einem Ende der Zensur aufgerufen. In dem Schreiben wiesen die Autoren darauf hin, dass selbst die Worte des Premiers Wen Jiabao von einer undurchsichtigen Zensurbehörde beschnitten würden. Sie forderten ein rechtstaatliches Medienrecht.

Nun planen chinesische Menschenrechtsaktivisten scheinbar eine Enthüllungswebsite nach dem Vorbild von Wikileaks, um demokratische Reformen in der Volksrepublik zu erzwingen, wie die Nachrichtenagentur AFP mit Verweis auf die Freitagsausgabe der South China Morning Post berichtete. Das Projekt mit dem Namen „Government Leaks“ soll im Juni 2011 online gehen. Bereits jetzt rufen die Aktivisten über soziale Netzwerke dazu auf, geheime Informationen der chinesischen Behörden an sie weiterzuleiten. Gouvernment Leaks habe keine direkte Verbindung zu WikiLeaks, sagte der Gründer der Seite in einem Interview mit der oben genannten Zeitung.
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Internetromane sind in China ein gutes Geschäftsfeld

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Immer mehr junge Autoren verzichten darauf, lange einen Verlag für ihre Romane zu suchen. Sie veröffentlichen stattdessen direkt im Internet auf Literaturseiten. Dies kann für den einen oder anderen Autoren ein Sprungbrett für eine grosse Karriere sein.

China fiel in den letzten Jahren nicht gerade mit grossartiger Literatur auf. Das mag verschiedene Gründe haben, die einerseits mit der Zensur zusammenhängen, vielleicht aber auch mit Unterschieden in den Erzähltechniken, die sich kaum auf einen deutschen oder englischen Kontext übertragen lassen. Nun sieht es jedoch so aus, als spriesse in China eine Form der Graswurzeln-Literatur, wie wir sie im Westen nicht oder kaum kennen.
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Wieso China Facebook und Co. sperrt

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Dass chinesische Internetnutzer einen beträchtlichen Teil des Internets nicht erreichen können, ist kein Geheimnis. Gesperrt wird alles, was die chinesische Regierung in irgend einer Weise kritisiert. Doch nicht nur das, auch soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter sind gesperrt. Wieso?

Eine Begründung dafür bietet die Global Times, in einem Artikel vom Juli. „Soziale Netzwerke bieten eine Plattform für negativen Meinungsaustausch und gefährden somit die soziale Sicherheit“, zitierte die Tageszeitung aus einer Untersuchung der regierungsnahmen Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften (CASS). Gemeint ist damit, dass sich nach dem letzten Präsidentschaftswahlen im Iran und auch bei den Aufständen in Xinjiang im vergangenen Jahr die Opposition über soziale Netzwerke organisiert hatte. China stellte daraufhin der Autonomen Region für ein Jahr lang den Saft ab. Wer seine Emails lesen wollte, musste in die Nachbarprovinz reisen. Zudem habe Facebook laut dem Bericht vertrauliche Unternehmensinformationen, politische- und militärische Informationen weitergegeben. Die Idee die dahintersteckt ist eine Güterabwägung: Sozialer Frieden wird bei einer solchen Argumentation als ein wichtigeres Gut erachtet als die Meinungsfreiheit.
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