Beiträge mit tag "Falschmeldung
Weibo will gläserne Blogger
0Das chinesische Äquivalent zu Twitter will, dass sich seine Nutzer künftig ausweisen, bevor sie einen Account aufmachen. Noch ist diese neue Regel allerdings freiwillig.
Die größte chinesische Blogger-Plattform Weibo hat vor ein paar Tagen weitergehende Zensurmaßnahmen angekündigt, wie ein staatliches, chinesisches Nachrichtenportal meldete. So sollen künftig Nutzer, die bei Weibo.com ein Konto eröffnen, ihren wahren Namen, die Nummer ihres Personalaus
weises und die Handynummer angeben. Die Daten werden anschließend von der Polizei auf ihre Richtigkeit überprüft. Derzeit beruht das System noch auf freiwilliger Basis. Wer seine wahre Identität bekannt gibt, bekommt bei Weibo einen Ehrenstatus. Unklar ist indes, ob mit diesem Schritt nicht viel eher die Akzeptanz eines solches Systems vor einer vollständigen Einführung überprüft werden soll.
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Divergierende Berichterstattung zum Todeszug von Wenzhou
3Keiner weiss, was tatsächlich beim Eisenbahnzusammenstoss auf einer Brücke bei Wenzhou geschehen ist. Die chinesischen Behörden bemühten sich derweil, die Wahrheit (und vielleicht weitere Leichen) zu verbuddeln und über die Medien berührene Geschichten zu verbreiten.
Die offizielle Version ist schnell erzählt: Ein Blitz bringt am 23. Juli auf einer Brücke in der Nähe von Wenzhou (Provinz Zhejiang) einen neuen Hochgeschwindigkeitszug zum Stillstand, wie dies in den drei Wochen seit der Eröffnung der neuen Strecke zwischen Peking und Shanghai immer wieder geschehen ist. Der nach zehn Minuten folgende Zug fährt auf. Mehrere Wagen fallen von der Brücke je nach Quelle zwischen 15 und 30 Meter in die Tiefe. Rund 40 Menschen kommen ums Leben.
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Chinesen mögen schwedische Lesbenstadt
0Chinesen mögen vielleicht Walddörfer in Schweden, in denen lauter schwedische Lesben wohnen. Was sie aber gar nicht mögen sind satirische Beiträge. Wie eine Falschmeldung vermutlich auf einen Satirebeitrag zurückzuführen ist.
Zugegeben, die Geschichte ist bereits etwas alt, aber ich bin erst jetzt drauf gestoßen. Und fürs Archiv finde ich sie eigentlich ganz interessant. Es geht um die schwedische Stadt „Chako Paul City“. Diese soll eine Ortschaft im Norden Schwedens liegen und von 25‘000 lesbischen Frauen bewohnt werden. Angeblich wurde die Stadt 1820 von einer reichen Witwe gegründet, die scheinbar mit Männern wenig Glück hatte. Denn der Grund für die Stadt sei, dass Männer die Frauen schlicht und einfach nicht mehr ausreichend sexuell befriedigen konnten. So zumindest stand es in einem Artikel der Nachrichtenagentur Xinhua, der schließlich auch seinen Eingang in die deutsche Presse fand.
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