Beiträge mit tag "Facebook
Facebook interessiert sich weiterhin für Eintritt in chinesischen Markt
0Der chinesische Markt ist für westliche soziale Netzwerke attraktiv genug, um sich den dortigen Zensurbestimmungen zu unterwerfen. Das suggeriert zumindest das Beispiel von Facebook und Twitter.
Facebook ist in China seit geraumer Zeit nicht zugänglich. Weil sich die Machthaber in Peking vor der Webseite fürchten, die es den Nutzern erlaubt, innerhalb kurzer Zeit relativ große Interessengemeinschaften zu bilden, hat die Zensurbehörde das soziale Netzwerk längst aus China ausgeschlossen.
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Chinesische Soldaten sollen keine soziale Medien mehr benutzen dürfen
4Facebook war für sie schon lange Tabu. Nun dürfen chinesische Soldaten auch keine anderen sozialen Medien mehr verwenden. Aus strategischen Gründen, wie es heisst. Es könnte aber auch darum gehen, dass sich Soldaten nicht organsieren.
Den immerhin 2,3 Millionen Soldaten im Reich der Mitte ist es ab sofort untersagt, soziale Netzwerke zu nutzen. Dies geht aus einem Artikel in der aktuellen Ausgabe der chinesischen Militärzeitung „ Jiefangjun Bao“ hervor. Laut dem Blatt fürchtet die REgierung, dass auf diese Weise wichtige militärische Geheimnisse in die Hände von Feinden gelangen könnten. Auch die Informationen zum Tagesablauf der Soldaten und ihre Adressen könnten im Ernstfall gezielt gegen das Land genutzt werden, heißt es in dem Bericht weiter.
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Wieso China Facebook und Co. sperrt
0Dass chinesische Internetnutzer einen beträchtlichen Teil des Internets nicht erreichen können, ist kein Geheimnis. Gesperrt wird alles, was die chinesische Regierung in irgend einer Weise kritisiert. Doch nicht nur das, auch soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter sind gesperrt. Wieso?
Eine Begründung dafür bietet die Global Times, in einem Artikel vom Juli. „Soziale Netzwerke bieten eine Plattform für negativen Meinungsaustausch und gefährden somit die soziale Sicherheit“, zitierte die Tageszeitung aus einer Untersuchung der regierungsnahmen Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften (CASS). Gemeint ist damit, dass sich nach dem letzten Präsidentschaftswahlen im Iran und auch bei den Aufständen in Xinjiang im vergangenen Jahr die Opposition über soziale Netzwerke organisiert hatte. China stellte daraufhin der Autonomen Region für ein Jahr lang den Saft ab. Wer seine Emails lesen wollte, musste in die Nachbarprovinz reisen. Zudem habe Facebook laut dem Bericht vertrauliche Unternehmensinformationen, politische- und militärische Informationen weitergegeben. Die Idee die dahintersteckt ist eine Güterabwägung: Sozialer Frieden wird bei einer solchen Argumentation als ein wichtigeres Gut erachtet als die Meinungsfreiheit.
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