Beiträge mit tag "Aussendarstellung

Kampf der Kulturen: chinesischer Präsident will westliche Kulturgüter zurückdrängen

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Der chinesische Präsident Hu Jintao forderte höchstpersönlich eine Rückbesinnung auf chinesische Werte und ein Zurückdrängen der Ideologie, die sich hinter den westlichen Kulturgütern verbirgt. Dahinter stecken handfeste wirtschaftliche und politische Gründe.

In einem Kommentar in einem Parteiblatt, aus dem die New York Times ohne genau Quellenangabe zitierte, schrieb der chinesische Präsident Hu Jintao, dass sich die westliche und chinesische Kultur in einem „eskalierenden Krieg“ befänden. Der Kommentar beruht scheinbar auf einer Rede, welche der Präsident bereits im Oktober gehalten hatte. „Wir müssen klar sehen, dass feindliche ausländische Kräfte ihre Strategie intensivieren, China zu ‚verwestlichen‘ und zu spalten. Sie fokussieren mit ihrer Langzeitinfiltrierung auf das ideologische und kulturelle Feld“, schrieb Hu demnach in dem Kommentar weiter. Er versprach „entschiedene Maßnahmen“ zur Abwehr.
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Staatliches Webportal zu Tibet ist nun auch in Deutsch online

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Seit heute ist die Landschaft der chinesischen Propagandamedien wieder etwas reicher: Die staatliche Seite tibet.cn ist nun auch in deutscher Sprache online. Unklar ist indes, wer genau die Seite betreibt.

Chinesische Staatsmedien sind generell darum bemüht, zu verschleiern, wer eine Seite betreibt. Was für die grossen Zeitungen, Radio- und Fernsehsender gilt, ist für eine kleine Online-Zeitung wie german.tibet.cn natürlich auch gültig. Im Impressum der englischsprachigen Seite heisst es darum auch einfach: ” a key national-level media website dedicated to providing updated news stories on China’s Tibet Autonomous Region and other Tibetan inhabited areas in Chinese, English and Tibetan to netizens home and abroad” In der deutschen Version ist – nicht gerade bescheiden für eine junge Seite, die weniger durch einen interessanten Inhalte als durch kleine sprachliche Fehler hervorsticht – von einem “maßgebenden chinesischen Nachrichtenportal über Tibet” die Rede. Die Seite verfügt derzeit über die Themenbereiche Aktuell, Reisen, Wissen, Leben und Kultur.
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Werbefilm soll Ansehen Chinas verbessern

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Chinas Ansehen in der Welt ist nicht gerade hoch. Dies will die Regierung ändern. Dazu plant sie, zwei Werbefilme zu produzieren. Einer davon soll als Werbespot in wichtigen Fernsehsendern wie CNN und BBC gezeigt werden.

China leidet an einem schlechten Ruf.  Seit den Aufständen in Tibet vor den Olympischen Spielen in Peking ist er sogar noch schlechter geworden. Dies legt zumindest eine Umfrage der BBC nahe. So sind 59 Prozent der Befragten nicht der Ansicht, dass China einen positiven Einfluss auf die Welt habe. Im Vorjahr war der Ruf noch um zwei Prozentpunkte besser. Wirklich negativ werteten allerdings nur 38 Prozent die Rolle Chinas. Auch hier hier zwei Prozent mehr als im Vorjahr.
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