Sven Goldpreis

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Beiträge von Sven Goldpreis

Chinesische Studenten fallen nach Kritik an Prüfungsbehörde durch

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Dass man in China keine Kritik anbringt, haben letzte Woche vier Studenten in der südchinesischen Provinz Guangdong erfahren. Nachdem sie in ihrem Blog die Prüfungsstellen kritisierten, wurden ihre Staatsexamen für ungültig erklärt.

Die Vorwürfe, welche die vier Studenten erhoben, waren nicht gerade gering: Nicht nur sei der Raum, in dem die Tests stattfanden, unordentlich gewesen, sondern die Examinatoren hätten sogar einigen Studenten die Antworten gegeben. Nachdem die lokale Erziehungsbehörde von den Vorwürfen Kenntnis erhielt, hat sie laut einem Bericht der China Youth Daily eine Untersuchung eingeleitet. Die Behörde kam zum Schluss, dass die Vorwürfe der Studenten haltlos seien. „Die Studenten wollten mit der Verbreitung von Gerüchten über das Internet Dampf ablassen, da ihre Resultate nicht gut waren“, hieß es von offizieller Seite. (weiterlesen …)

Ausweitung der Überwachung: Gesichtserkennung nun auch in den Bahnhöfen

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Dass die Überwachung der chinesischen Bürger in den letzten Jahren stets zu- und nicht abnimmt, ist kein Geheimnis. Nun sollen laut Medienberichten auf den Bahnhöfen der Schnellstrecke zwischen Peking und Shanghai ein automatisches Gesichtserkennungssystem eingerichtet werden.

Vorerst sind erst die drei Bahnhöfe Bahnhöfen Shanghai Hongqiao, Tianjin West und Jinan West betroffen, wie die Peoples Daily gestern meldete. Das System erlaubt bei der Ticketkontrolle auch einen schnellen Scan des Gesichts. Diese biometrischen Daten werden mit der Datenbank der Polizei abgeglichen. Sollte ein gesuchter Verbrecher oder auch Dissident den Zug betreten, löst dies einen Alarm aus und er kann noch vor Ort festgenommen werden. Laut dem genannten Artikel solle die Technologie auch dann noch zuverlässig funktionieren, wenn sich jemand einer kosmetischen Operation unterzogen hat.
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Die Moderne hält Einzug: Veränderungen beim chinesischen Totenfest

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Ein Computer aus Papier, wie er in einem Online-Shop angeboten wurde.

Was die Lebenden am Tag des Totenfests auf der Straße und den Gräbern verbrennen, gelangt direkt ins Jenseits zu den Ahnen. Und auch im Jenseits muss man für die Moderne gerüstet sein. Deswegen gibt es nun auch Laptops und iPhones aus Papier zum Verbrennen. Und wer nicht selber trauern mag und das nötige Klimpergeld hat, kann eine Agentur dafür beauftragen.

Jeweils am 106. Tag des chinesischen Mondkalenders (dieses Jahr am 4. April) findet im Reich der Mitte das traditionelle Qingming-Fest statt. An diesem Tag fegen die Nachkommen die Gräber. Sie legen Nahrungsmittel, Blumen und Gegenstände, die den Verstorbenen zu ihren Lebzeiten gefielen, vor die Gräber, zünden Weihrauchstäbchen an und verbrennen Totengeld.
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Fünf Varianten der Sabotage: Wie China Google piesackt

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Beispiel dafür, wie eine Fehlfunktion bei Google aussehen kann

China und Google: Ein ewiger Kampf. Zwar sperren die Machthaber in Peking den amerikanischen Suchmaschinen-Giganten nicht ganz aus. Aber mit allerhand Sabotagetechniken soll versucht werden, die Reputation von Google zu schädigen. Hier die fünf wichtigsten Varianten, wie China Google das Fürchten lehrt.

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Kampf der Kulturen: chinesischer Präsident will westliche Kulturgüter zurückdrängen

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Der chinesische Präsident Hu Jintao forderte höchstpersönlich eine Rückbesinnung auf chinesische Werte und ein Zurückdrängen der Ideologie, die sich hinter den westlichen Kulturgütern verbirgt. Dahinter stecken handfeste wirtschaftliche und politische Gründe.

In einem Kommentar in einem Parteiblatt, aus dem die New York Times ohne genau Quellenangabe zitierte, schrieb der chinesische Präsident Hu Jintao, dass sich die westliche und chinesische Kultur in einem „eskalierenden Krieg“ befänden. Der Kommentar beruht scheinbar auf einer Rede, welche der Präsident bereits im Oktober gehalten hatte. „Wir müssen klar sehen, dass feindliche ausländische Kräfte ihre Strategie intensivieren, China zu ‚verwestlichen‘ und zu spalten. Sie fokussieren mit ihrer Langzeitinfiltrierung auf das ideologische und kulturelle Feld“, schrieb Hu demnach in dem Kommentar weiter. Er versprach „entschiedene Maßnahmen“ zur Abwehr.
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Rundfunkanstalten in Guangdong sollen bald kein Kantonesisch mehr verwenden

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Die lokale Sprache der südchinesischen Provinz Guangdong soll bald weitgehend aus dem Radio und Fernsehen verbannt werden. Dies sieht zumindest ein neuer Erlass der Provinzregierung vor. Bereits vor einem Jahr hatte ein ähnlicher Vorschlag Proteste der Bevölkerung ausgelöst.

China ist nicht gerade für seine Sensibilität bei Fragen der Bevölkerungsminderheiten bekannt. Diesmal trifft es eine der größten Gruppen: Die Kantonesisch sprechende Mehrheit der südchinesischen Provinz Guangdong, die gegenüber der ehemaligen britischen Kronkolonie Hongkong liegt. Ab kommendem März sollen die Rundfunkanstalten der Provinz hauptsächlich Mandarin verwenden, also die im ganzen Land gesprochene Hochsprache, hieß es in einem Erlass vom vergangenen Freitag. Kantonesischsprachige Beiträge dürfen demnach nur noch mit einer vorherigen Genehmigung der Regierung ausgestrahlt werden.
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Weibo will gläserne Blogger

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Das chinesische Äquivalent zu Twitter will, dass sich seine Nutzer künftig ausweisen, bevor sie einen Account aufmachen. Noch ist diese neue Regel allerdings freiwillig.

Die größte chinesische Blogger-Plattform Weibo hat vor ein paar Tagen weitergehende Zensurmaßnahmen angekündigt, wie ein staatliches, chinesisches Nachrichtenportal meldete. So sollen künftig Nutzer, die bei Weibo.com ein Konto eröffnen, ihren wahren Namen, die Nummer ihres Personalausweises und die Handynummer angeben. Die Daten werden anschließend von der Polizei auf ihre Richtigkeit überprüft. Derzeit beruht das System noch auf freiwilliger Basis. Wer seine wahre Identität bekannt gibt, bekommt bei Weibo einen Ehrenstatus. Unklar ist indes, ob mit diesem Schritt nicht viel eher die Akzeptanz eines solches Systems vor einer vollständigen Einführung überprüft werden soll.
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Big Brother 2.0: Peking will in allen Einkaufszentren Gesichtserkennung einführen

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Während in Europa bereits Kundenkarten Grund zu Bedenken hinsichtlich des Persönlichkeitsschutzes geben, will China nun einen Schritt weiter gehen und in allen Einkaufszentren Kameras installieren lassen, die eine automatische Gesichtserkennung erlauben. Wie in solchen Fällen üblich, wird auch hier mit dem Zauberwort “Sicherheit” argumentiert.

Dies hätte wohl nicht einmal George Orwell zu träumen gewagt: Laut einer neuen Direktive des Amts für Öffentliche Sicherheit der Stadt Beijing sollen laut einem Bericht von China Daily alle Einzelhandelszentren verpflichtet werden, ihre bisherigen Kamerasysteme gegen neue Hochleistungskamaras auszutauschen, welche “die Gesichtszüge der Kunden detailliert aufnehmen und ihr Verhalten an Kassen, Ausgängen, in Lagerräumen und Aufzügen genauestens beobachten können”. Das angebliche Ziel der neuen Überwachungsoffensive: Der Schutz der Bevölkerung vor “all denen, die Schaden anrichten, Waren stehlen oder gar Lebensmittel vergiften”.
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Kungfu-Panda bekommt Konkurrenz von chinesischem Hasen

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Die chinesische Zeichentrickfilm-Industrie zeigt sich nicht gerade von ihrer kreativen Seite. Der neuste Streifen “Legend of a Rabbit”, in dem sich ein Kungfu-Hase eines gewalttätigen Pandas annimmt, bestätigt alte Vorurteile. Der Film soll bereits in rund zwei Wochen in den chinesischen Kinos anlaufen.

120 Millionen Yuan oder 18,53 Millionen US-Dollar soll der neue 3D-Film “Legend of a Rabbit” (“Tu Xia Chuan Qi”) gekostet haben und nicht weniger als 500 Animatoren sollen über einen Zeitraum von drei Jahren beteiligt gewesen sein, wie China Radio International berichtete. Der Film handelt laut dem oben genannten Artikel von einem einfachen Bauernhaus-Hasenkoch, der sich eines rücksichtslosen Pandas annimmt, weil er dies seinem sterbenden Kungfu-Meister versprochen hatte. Der Verdacht, dass es sich dabei bestenfalls um Trickbrettfahrer handelt, die auf den Erfolg des Hollywood-Streifen “Kung-Fu Panda” aufbauen wollen, scheint sich beim Betrachten des Trailers zu bestärken.
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Chinesische Soldaten sollen keine soziale Medien mehr benutzen dürfen

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Facebook war für sie schon lange Tabu. Nun dürfen chinesische Soldaten auch keine anderen sozialen Medien mehr verwenden. Aus strategischen Gründen, wie es heisst. Es könnte aber auch darum gehen, dass sich Soldaten nicht organsieren.

Den immerhin 2,3 Millionen Soldaten im Reich der Mitte ist es ab sofort untersagt, soziale Netzwerke zu nutzen. Dies geht aus einem Artikel in der aktuellen Ausgabe der chinesischen Militärzeitung „ Jiefangjun Bao“ hervor. Laut dem Blatt fürchtet die REgierung, dass auf diese Weise wichtige militärische Geheimnisse in die Hände von Feinden gelangen könnten. Auch die Informationen zum Tagesablauf der Soldaten und ihre Adressen könnten im Ernstfall gezielt gegen das Land genutzt werden, heißt es in dem Bericht weiter.
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