Die Regierung der westchinesischen Stadt Lanzhou will eine bessere soziale Durchmischung erreichen und kam dabei auf die Idee, dass die Armen in den gleichen Compounds in Sozialwohnungen leben können, wie die Superreichen. Dieser Plan hagelte Kritik.

Der verlinkte Artikel ist seinerseits bereits eine Medienschau, die auf einen Artikel der Legal Daily von vergangenen Dienstag zurückgeht. Die Idee ist, den Bauunternehmern Land günstiger abzutreten, damit diese mit dem so gesparten Geld Sozialwohnungen in ihren Luxusüberbauungen anlegen. Die Zeitung nennt auch Zahlen: “Der durchschnittliche Preis für eine Wohnung liegt in Lanzhou bei 5000 Yuan (738 US-Dollar) pro Quadratmeter, wie es von Seiten der lokalen Wohnbehörden heißt. Doch in den subventionierten Sozialwohnungen soll ein Quadratmeter nur 2000 Yuan kosten.”

Die Kritik kommt von zwei Seiten: Die Armen ziehen nur ungerne in solchen Wohnungen ein, denn sie genieren sich vor den Reichen. Die Unternehmen fürchten einen Wertverlust ihrer Immobilien. Die Kritiker kommen zu Wort.

Quelle:

http://german.china.org.cn/fokus/2010-08/12/content_20695593.htm

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